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ITRG GmbH
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ITRG GmbH wendet unterschiedliche Strahlverfahren an:

- das konventionelle Strahlverfahren mittels Feststoffen (Glasperlen, Korund, Bi-Carbonat usw.)
- das Trockeneis- Strahlverfahren,
- das Strahlverfahren mittels Flüssigkeiten
(hier: Wasser)

Grundsätzlich unterscheiden sich die Strahlverfahren lediglich durch die verwendeten Strahlmaschinen und deren Förderungen sowie die gewählte Druckstufe.

Für das konventionelle Strahlverfahren mittels Feststoff wird ein Strahlkessel sowie eine Druckluftversorgung benötigt. Das Strahlgranulat (z. B. Glasperlen) wird in den Kessel manuell eingegeben. Der Kessel wird mittels Druckluft – als Trägemedium – versorgt. Durch betätigen einer geeigneten Strahlpistole, gelangt das Strahlmittel an das zu bearbeitende Objekt.

Die Wahl des Strahlmediums und seine Partikelgröße ermöglicht eine abrasive Oberflächenbearbeitung. Die Oberflächenrauhigkeit (RZ-Werte) können, in gewissen Grenzen, beliebig eingestellt werden. Durch den Aufprall des Strahlmediums auf das zu bearbeitende Objekt, wird zum Teil die Verunreinigung abgetragen, zum Teil die Oberfläche aktiviert.

Das Strahlgranulat muss aufgenommen und bei Bedarf gezielt entsorgt werden.

Häufig ist es notwendig das Umfeld vor „Staubentwicklung“ zu schützen. Dies erfolgt durch gezielte Einhausung der Objekte oder deren Bearbeitung in begehbaren Strahlkabinen.

Beim Strahlen mit Trockeneis wird eine Trockeneis- Strahlmaschine benötigt. Deren konstruktive Auslegung basiert auf Komponenten für den Betrieb bei tiefen Temperaturen.

Wie bereits beschrieben, wird auch hier das Strahlgranulat (Trockeneis) manuell in die Maschine eingefüllt. Durch entsprechende Dosiervorrichtungen gelangt das Trockeneis in das Trägermedium – Druckluft. Hierbei wird die Druckluft entsprechend konditioniert („ölfrei, trocken“).

Mittels geeigneter Düsen „schießt“ man das Trockeneis auf die zu reinigenden Objekte. Trockeneis reinigt quasi abrasivfrei. Eine Entsorgung des Strahlmediums ist nicht erforderlich, da Trockeneis rückstandsfrei sublimiert. Lediglich das abgetragene Material wird – bei Bedarf – aufgenommen und gezielt entsorgt.

Das Strahlen mittels Flüssigkeiten (in der Regel Wasser) benötigt keine Druckluft. Das Strahlgerät ist mit entsprechenden Pumpen ausgestattet und verdichtet die Flüssigkeit auf das gewünschte Druckniveau.

Mittels geeigneter Düsen wird die verdichtete Flüssigkeit auf die Oberfläche heran getragen.

ITRG GmbH verwendet dieses Verfahren lediglich zum Reinigen von Oberflächen. Im Bedarfsfall wird das Medium aufgefangen und gezielt entsorgt.


Das Sandstrahl- Verfahren

Die Oberflächen- Reinigung oder hier wesentlicher- Aktivierung wird bei unterschiedlichen Anwendungen benötigt.
Als vorbereitende Reinigung bei Prüfverfahren wie die Ultraschall- oder Farbeindringprüfung bei enorm belasteten Bauteilen von Maschinen oder Anlagen.

Hierbei bedient man sich – je nach Anforderung – unterschiedlicher Strahlmittel wie Schlacke, Korund oder Glasperlen. Die Wahl des Strahlmediums und seine Korngrößen- Verteilung bestimmen die Qualität der Oberfläche. Somit lassen sich besonders feine Rauhtiefen oder grobe Oberflächengüte einstellen. Das Eingesetzte Strahlmittel muss jedoch – im Gegensatz zum Trockeneis – fachgerecht Entsorgt werden.

Bei der Aktivierung erzielt man eine möglichst große Oberfläche. Dadurch wirken Adhäsionskräfte beim Beschichten der bearbeiteten Oberflächen besonders stark, die Haftung ist langlebig.
Insbesondere wird dies im Bereich des Korrosionsschutzes gefordert.

Für eine betriebswirtschaftliche Betrachtung kann es vom Fall zu Fall sinnvoll sein, unterschiedliche Verfahren zu kombinieren.

Abtrag der Korrosionsschutz-Schicht

Abtrag der Korrosionsschutz- Schicht mittels Trockeneis- Strahlverfahren.
Nachfolgende Oberflächenaktivierung mittels Sandstrahlverfahren
vor der nachfolgenden Beschichtung.