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Die Gaseanwendungstechnik der ITRG beinhaltet im allgemeinen den Einsatz von technischen Gasen als Hilfsmittel für:
- das Rohrleitungsfrieren - das Trennen von Verbundsstoffen - das Festfrieren von unterschiedlichen Substanzen.
Beim Frieren von Rohrleitungen werden um diese ausreichend dimensionierte Schellen montiert.
Durch befüllen der Schellen mittels tiefkaltem geeignetem Gas (Stickstoff, Kohlendioxid o. ä.), gefriert das im Rohrinneren befindliche Medium und verschließt durch Propfenbildung die Rohrleitung. Dies kann für den Austausch von Armaturen, Ventilen, Verbindungen usw. erforderlich werden.
Der Propfen kann beliebig lang – durch kontinuierliches Zuführen von Gas – erhalten werden.
Beim Trennen von Verbundstoffen werden diese in ein geeignetes tiefkaltes Gas getaucht. Durch unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten der Ausgangsmaterialien, erfährt der Verbund eine Verspannung und zerfällt in die Ausgangsstoffe. Manchmal ist eine mechanische Bearbeitung erforderlich und hilfreich.
Ist es in der Reinigungstechnik mit einem der dargestellten Verfahren nicht möglich ein zufriedenstellendes Ergebnis (technisch und / oder wirtschaftlich ) zu erzielen, können die Verfahren kombiniert werden.
So werden Verschmutzungen aus z. B. zäh- viskosen Substanzen zunächst mit tiefkaltem Gas beaufschlagt, manuell bearbeitet um anschließend mit geeignetem Verfahren eine „Endreinigung“ durchzuführen.
Auch hier nutzt man die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der Basisstoffe.
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